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Passivhaus bauen.Welche Besonderheiten sind beim Bau eines Passivhauses zu
beachten?
Die Frage "Welche Besonderheiten sind beim Bau eines Passivhauses zu
beachten?" wurde eingeschickt von Hans M. aus Leichlingen bei
Leverkusen.
Eure Beiträge und Antworten auf die Frage"Welche Besonderheiten sind beim Bau eines Passivhauses zu
beachten?"
Antwort von Bernd
Der Begriff eines Passivhauses bezeichnet ein besonderes Konzept eines
Gebäudes. So wird die Außenhülle des Hauses
mit einer besonderen Dämmschicht versehen, um ungewollte
Wärmeaustritte zu verhindern. Damit die Wärme auch im
Haus bleibt, werden besonders isolierte Fenster mit drei Glasscheiben
eingebaut, deren Rahmen auch noch zusätzlich isoliert wurden.
Die gesamte Hülle des Hauses wirkt wie ein Solarkollektor. Die
Fenster dienen als weitere Wärmequelle, denn sie lassen so
viel Wärme wie nur möglich ins Haus hinein. Des
Weiteren dient ein besonderer Wärmeaustauscher dafür,
dass ständig eine angenehme Temperatur im Innern des Hauses
herrscht, selbst bei extremen Minustemperaturen.
Antwort von Georg
Bei einem Passivhaus sorgen die dichte Außenhülle
und die großen Fenster, welche drei Scheiben haben,
für ein angenehmes Raumklima. Damit dies auf Dauer so bleibt,
wird die Frischluft in einem besonderen Wärmetauscher
aufgeheizt und an die Räume abgegeben. Dass diese besondere
Technik auch entsprechend teuer ist, dürfte allgemein
verständlich sein. Damit sich ein Passivhaus bauen dennoch
lohnt, wird von der Kommune für Wiederaufbau mit der
Fertigstellung des Passivhauses eine Förderung von
50.000,– Euro überwiesen. Zudem können auch
noch Zuschüsse auf Landes- und Kreisebene dem neuen
Passivhausbesitzer zugeführt werden. Die Anbieter von
Passivhäusern helfen dem Bauherrn bei der Antragstellung aller
Fördergelder, denn diese Anträge müssen noch
vor Baubeginn gestellt werden. Denn ein Passivhaus bringt dem Besitzer
innerhalb von 50 Jahren eine Ersparnis der Heizkosten von rund
100.000,– Euro. Verglichen mit den höheren Baukosten
ist ein Passivhaus im Endeffekt noch günstiger als ein
normales Haus.
Antwort von Silke
Der Standort eines Passivhauses ist besonders wichtig, denn auch im
Winter soll die Solarenergie genutzt werden können. Wer ein Passivhaus
bauen möchte, sollte dies möglichst nicht
auf einem Berg, sondern in einer windgeschützten Umgebung tun.
Besonders günstig ist hierbei auch eine Hanglage, bei der die
Fensterfronten nach Süden ausgerichtet sind. Nach
Möglichkeit sollten die nach Süden gerichteten
Fenster verschattungsfrei sein. Dies bedeutet, dass auch im Winter die
tief stehende Sonne die Fenster im Erdgeschoss erreicht. Selbst im
Winter sollen die Solarkollektoren noch Energie für das
Passivhaus produzieren.
Antwort von Manfred
Die Architektur eines Passivhauses ist ebenfalls besonders wichtig. So
spielt bereits der Bauplatz eine nicht unerhebliche Rolle, denn Lage,
Verkehrsanbindung, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten sollten
schon in die Planung einbezogen werden. Der nächste Aspekt ist
die Grundstücksgröße und die
Grundstückslage. Wenn die Front mit den meisten Fenstern ohne
Schatten nicht nach Süden ausgerichtet werden kann, ist der
Bauplatz hierfür nicht geeignet. Dann taucht die Frage nach
einem Keller auf. Ist ein Keller unbedingt notwendig, denn dieser
Aspekt spielt für die Isolierung eine sehr wichtige Rolle.
Verwendete Begriffe im Beitrag
Was ist ein 360 Grad Feedback? sind
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